Mühlenverein Hiesfeld e.V.

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Herbst

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

Öffnungszeiten: Die Windmühle wird auf den 200en Geburtstag vorbereitet und ist in diesem Jahr nicht begehbar.

Das Mühlenmuseum (Wassermühle) soll, nach den aktuellen Möglichkeiten, an folgenden Sonntagen (mindestens 10-12.30 Uhr) geöffnet sein: 27.6. - 11.7. - 25.7. - 8.8. - 22.8. - 12.9. - 19.9. - 3.10. - 17.10. - 31.10. - 14.11. - 28.11. - 12.12.

Wir bitten um Verständnis, dass andere Öffnungszeiten, wie sie auf zahlreichen Internetseiten und Publikationen veröffentlicht sind, leider derzeit nicht angeboten werden.


   

W A S    N E U E S  ? - der Newsblog

webmaster: duscha@t-online.de

facebook YouTube-Kanal Mühlenverein

24.10.2021frisch gestrichen
 
(frisch) gestrichen...

Normalerweise zuckt jedes Vorstandsmitglied (nicht nur) im Mühlenverein zusammen, wenn der Vorsitzende von "Stadt" und "Streichung" spricht. Diesmal war es anders: Fast wie ein besonderes Geburtstagsgeschenk, zum 30jährigen des Mühlenmuseums, wurden viele Teile - nicht nur die Tür- von der Stadt mit 'frischer' Farbe gestrichen. Besucher können sich noch alle 14 Tage sonntags bis zum 12.12.2021 daran erfreuen. Dann gibt es eine kleine Winterpause bis Anfang 2022.

 


17.10.2021Wärme für die Windmühle
 
 "Fährt die Mühle weg...?"

Die Frage eines Jungen im Kindergarten-Alter war zunächst verblüffend. Er hatte die herausragenden Rohre im Sockel der Windmühle als 'Auspuff-Rohre' identifiziert. Nein, damit die historische Mühle am Platz bleibt, wird demnächst Wärme in das Innere geführt. Nach der Betriebsschließung in 1922 wurden die Flügel nur noch selten bewegt. Durch den Wegfall der halben Böschung konnte die Mühle auch nicht mehr 'in den Wind gedreht werden'. Mit der Trocknung werden die Ziegel geschützt und natürlich auch das gesamte Innenleben der noch funktionierenden Mühle. Das ziegelrote Leuchten des Mauerwerks wird bald nicht mehr zu sehen sein. Allen Beteiligten, insbesondere der Stadt Dinslaken, ist jedoch für den aktiven Denkmalschutz zu danken.

 


10.10.2021
die 'Jungs' vom Bau
Die Bürgermeisterin... Die Jungs vom Bau...
Text und Foto NRZ (Birgit Gargitter)
Die 'Katze' ist auch dabei... (mit freundlicher Genehmigung) der neue Dorfsheriff von Hiesfeld Markus Rademacher
Der Zeitungsartikel... Die Zielgruppe...
 

Die große Windmühle hat eine "kleine Schwester" auf dem neuen Spielplatz in direkter Nachbarschaft bekommen. Die Bürgermeisterin eröffnete (unter Beobachtung des neuen "Dorf-Sheriffs" Markus Rademacher und der jungen Kundschaft) den Spielplatz, der weiß-rot die Stadt- und Vereinsfarben des Mühlenvereins trägt. Rutsche, Wippe und Sandkasten..., die Zutaten sind alle an das Mühlenwesen angelehnt.


03.10.2021 Tag der Deutschen EinheitLogo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Stand ohne Menschen
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"Stand ist errichtet und nicht zu verfehlen"

Eine kurze WhatsApp-Nachricht von Birgit mit Foto am Tag der offenen Tür, der nach knapp sechs Jahren wieder eröffneten Kathrin-Türks-Halle (ehemals Stadthalle Dinslaken). Das war mit Sicherheit nicht der Stand, der mit Disco-Nebel den Brandalarm ausgelöst hat.

 


26.09.2021 BundestagswahlLogo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Buchseite aus 111 Orte...
... und als  freigestelltes Modell
 30 Jahre Mühlenmuseum -

 

In Gistel - Belgien (Westflandern) stand das Original dieser besonderen Bockwindmühle. Sie ähnelt der niederländischen Wippmühle, jedoch ist der Ausdruck 'Wippmühle' in Belgien nicht üblich. Man nennt dort diese Art von Mühlen 'torenkofenmolens'. Das sind Bockwindmühlen, die nicht auf den üblichen vier Sockeln stehen, sondern auf einem ummauerten runden 'Kofen' ruhen. Man hob die Bockwindmühle in die Höhe und ummauerte den Unterbau, dies erfolgte im 17. Jahrhundert. Daraus schließt man, dass auch erst in jenem Jahrhundert dieser Mühlentyp Eingang fand.

Die einst höchste Bockwindmühle ("De Meerlaan") ist jetzt eine Ruine.  Ihr Unterbau ist ein 15 m hoher, fünfstöckiger Steinturm mit Galerie unterhalb des 5. Stocks quasi eine Turmgaleriebockmühle.

Gebaut von Leen Boshuizen, ist das prächtige Modell seit 2006 Teil des Mühlenmuseums. Leider waren 16 Seiten im Sonderheft zum Jubiläum nicht ausreichend, um alle Modelle ausgiebig zu zeigen. Jetzt ist sie allerdings in einem Ratgeber-Buch von Anna Sophie Pietsch abgebildet:

Titelbild des Buches


19.09.2021

Neuer Infostand in Möllen (Voerde) Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum

Schiffsmodell einer Balkenmühle

der neue Infostand

Aus Muhlen wurde Möllen.

,,Das hat ein Jahr gedauert“, berichtet Wilhelm Schepers, Vorsitzender des Möllener Denkmalausschusses. Hin und her habe man überlegt, man habe sich Bildbände über Balkenmühlen angeschaut und sei schließlich im Hiesfelder Mühlenmuseum fündig geworden.

Dort ist eine 'Balkenmühle‘ im Modell ausgestellt, die für ein Bild infrage käme. Doch wie die Möllener Mühle ausgesehen hat, weiß heute natürlich niemand mehr. Eine Firma wurde mit der Gestaltung beauftragt. 1,50 mal 1,80 Meter groß sollte das Schild werden. ,,Es war wohl gar nicht so einfach, ein Schiffsrad darzustellen", sagt Schepers. Viele Versuche schlugen fehl, bis man zufrieden war.

 Der Aufstellort der Nähe des Mahnmals war schnell gefunden. ,,Dann aber kam der Gedanke, das Schild muss vor Dieben geschützt werden", sagt Wilhelm Schepers, also musste ein Schutzkasten her, nach Möglichkeit aus dem gleichen Material. Man spannte eine örtliche Firma ein, Sponsoren waren ebenfalls gefunden und man konnte endlich - vor dem Schützenfest – das Schild aufstellen. Am Freitag (27. August) wurde es offiziell den Bürgern und Bürgerinnen Möllens in einer feierlichen Aktion übergeben - der Infokasten am Mahnmal an der Dinslakener Straße.

Was aber hat es nun mit der Balkenmühle und dem Namen auf sich? Zwischen dem heutigen Strandhaus Ahr und dem Rhein lieg eine Wiese, die den Namen Mühlenkolkswiese trägt. Demnach muss an jener Stelle ein Mühlenkolk gewesen sein, und oberhalb des Kolks hat wohl die Mühle gestanden.  Das muss zu einer Zeit gewesen sein, als von dem Rheinarm, der Götterswickerhamm, Löhnen und Mehrum umfloss, nur noch ein Bach übrig geblieben war heißt es in alten Schriften. Der Rhein selbst hatte mal wieder sein Bett verlegt.

 Wie schon die Festschrift zur 875-Jahr-Feier Möllens verrät, wird die Mühle erstmals 1493 schriftlich erwähnt. Aus dieser Zeit stammt ein Pachtvertrag, demnach ein Johann van de Kapellen die Balkenmühle auf sechs Jahre für einen jährlichen Pachtzins übernahm.

 'Am Tag nach St. Andreas, also zum 1. Dezember hin, kam des Nachts ein großer Sturm auf mit viel Regen und einem unverhofften übergroßen'' Gewaltwasser. Dabei wurde wohl die Flutbühne zerstört, die nun mit einem Teil der Mühle fortgerissen wurde, sie sei ,,vollständig umgedrewen und gefallen",  heißt es, also total zerstört

- Photos: Duscha, Fröhlich (NRZ) unter Textverwendung von Birgit Gargitter


12.09.2021
Stolz auf den Vorsitzenden

Kurt Simons, Vorsitzender des Mühlenverein Hiesfeld e.V., ist erfolgreich in der freiwlligen Müllerausbildung geprüft worden. Mit ihm (Bild mitte) haben vier weitere "Prüflinge" bestanden.

Prüfungsurkunde für Kurt Simons, dem frewilligen Müller

Nach drei Jahren Ausbildung (in verschiedenen Mühlen) hat der Vorsitzende des Mühlenverein Hiesfeld e.V. seine Prüfung vor der Prüfungskommission der „Vereinigung zur Erhaltung von Wind- und Wassermühlen in Niedersachsen und Bremen e.V." in der 'Freiwilligen Müllerausbildung‘ erfolgreich theoretisch und praktisch abgelegt – kurzum: Der Mühlenverein hat endlich einen richtigen Müller. Zahlreiche Mühlenfreunde haben sofort Whatsapp Glückwünsche nach Georgsdorf (Emsland) geschickt, wo der letzte Teil der Ausbildung und die Prüfung erfolgt ist. In früheren Jahrhunderten erhielt ein Müller zum neuen Beruf eine Katze (Mäuse verjagen) und einen Hahn, damit er den Müller früh weckte und der sehen konnte „woher der Wind heute weht“.
 
Heute 12. Sept. 2021 ist Denkmalstag und der "Deutsche Mühlentag". Wegen der Bauarbeiten an der Windmühle und der unsicheren Pandemie-Lage bei der Planung findet keine besondere Veranstaltng statt.
Das Mühlenmuseum ist von 10 - 15 Uhr geöffnet.

05.09.2021
neue Infotafel in Eppinghoven
alte Urkunde über den Standort der Bockwindmühle
die neue Infotafel in Eppinghoven
Bei der Enthüllung waren (von links nach Rechts) Pfarrer Bartholomäus Kalscheur – der Kirche gehört das Grundstück – sowie die Vorstandsmitglieder Gerd Bremekamp, Ulrich Maas, Sepp Aschenbach und Jürgen Ott dabei.

Modell einer typischen Bockwindmühle

Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum

Der Heimatverein Eppinghoven hat eine neue heimatkundliche Tafel aufgestellt. Sie weist auf die alte Bockwindmühle hin, die früher am Stapp stand (heute Ecke Konrad Adenauer Straße / Rheinaue). (Es handelt sich um eine andere Mühle als die, die an der heutigen Mühlenstraße stand, die in den 1930er Jahren abgerissen wurde, es war zuletzt eine Holländer Mühle).

Um das Grundstück dieser Bockwindmühle geht es in einem Schenkungsvertrag an das Kloster Altenberg aus dem Jahr 1188. In diesem Vertrag ist der Ort Eppinghoven erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde ist erhalten und befindet sich im Landesarchiv.

An der Straße Rheinaue gibt es noch eine Erhebung, auf der die Mühle stand. In der Karte zum Klevischen Kataster von 1734 ist sie eingezeichnet. Sie war lange im Besitz der Grafen von Kleve. Sie wurde von dem Ehepaar Lohmann um 1830 gekauft und abgerissen. Nachkommen wohnen noch heute da.

Auf der Tafel befindet sich auch das Modell des Mühlenverein Hiesfeld (Mühlenmodell Nr. 20). Für die Informationen Dank an Sepp Aschenbach.

- Photos: Duscha, Aschenbach, Joosten)


29.08.2021
neuer Spielplatz an der Windmühle
Bericht der NRZ vom 27. August 2021
noch Baustelle - aber Windmühlenrutsche schon erkennbar
noch mehr Spielgeräte mit Bezug zur Mühle

die NRZ berichtete in dieser Woche u.a.: "Auf Spielplätzen und auf den städtischen Friedhöfen ist die Kolonne „Wertschaffende Maßnahmen" seit einigen Jahren tätig. Damit reagierte die Stadtverwaltung auf einen massiven Unterhaltungsstau in den städtischen Grünanlagen. 2018 wurden dieser Gruppe zwei betriebsintegrierte Arbeitsplätze angegliedert. Nun schlägt sie vor, zwei befristete in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse münden zu lassen....Aktuell wird das Umfeld der Hiesfelder Windmühle überarbeitet und dort ein behindertengerechter Spielplatz umgesetzt."

Der Mühlenverein war frühzeitig in die Überlegungen im Umbau des Mühlengeländes, einschließlich der Wiederherstellung der ehemaligen Böschung, einbezogen. Die ersten Bilder zeigen noch die Baustelle, wo die Spielmühle eine Rutsche und zwei "Mühlsteine" eine Wippe werden. - Photos:Simons /Lars Fröhlich (NRZ)


22.08.2021
Titelbild Sonderausgabe 30 Jahre Museum
 30 Jahre Mühlenmuseum - Das wäre unter 'normalen' Bedingungen mindestens ein Fest geworden, doch eine Pandemie hat die Rahmenbedingungen für Veranstaltungen immer wieder neu geregelt. Das Mindeste war, das wir uns mit den 30 Jahren noch einmal beschäftigen. Das ist dabei heraus gekommen: Ein Sonderheft im Stil unserer Mitgliederzeitung.
 
Als Themenschwerpunkte werden einerseits die Gebäude und andererseits die ausgestellten Modelle näher betrachtet. Das Hauptgebäude, einst tatsächlich die Mühle, wurde in der heute bekannten Form erst 1904/05 gebaut. In den Jahrhunderten zuvor war es dem Fachwerkhaus auf der anderen Rotbachseite ähnlich.
 
Das Heft gibt es natürlich hier als PDF-Datei und in den nächsten Tagen per Post für alle Mitglieder. Ein paar Exemplare liegen für Mühlenfreunde am Mühlentag bereit. In diesem Jahr werden Denkmalstag und Mühlentag am 2. Sonntag im September an einem Tag gefeiert.
 
(hier zum Zeitungsarchiv)

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